Immanuel KantLeben · Werk · Wirkung

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Verstand

Das Vermögen der Begriffe und Regeln: Der Verstand verbindet das sinnlich Gegebene aktiv zu Urteilen und damit zu Erkenntnis.

Der Verstand ist bei Kant das spontane, tätige Erkenntnisvermögen: Er bildet Begriffe und verknüpft sie zu Urteilen, während die Sinnlichkeit nur empfängt. Sein Werkzeugkasten sind die zwölf Kategorien, mit denen er das Angeschaute unter Regeln bringt.

Allein vermag er nichts: Ein Verstand ohne Sinnlichkeit hätte nichts, worüber er urteilen könnte — so wenig, wie ein Oberhaupt ohne Volk regieren kann. Vom Verstand unterscheidet Kant die Vernunft, die über alle Erfahrung hinaus nach dem Unbedingten fragt.

Hier kommt der Begriff vor

Quelle: Wikipedia: Verstand