Verstand
Das Vermögen der Begriffe und Regeln: Der Verstand verbindet das sinnlich Gegebene aktiv zu Urteilen und damit zu Erkenntnis.
Der Verstand ist bei Kant das spontane, tätige Erkenntnisvermögen: Er bildet Begriffe und verknüpft sie zu Urteilen, während die Sinnlichkeit nur empfängt. Sein Werkzeugkasten sind die zwölf Kategorien, mit denen er das Angeschaute unter Regeln bringt.
Allein vermag er nichts: Ein Verstand ohne Sinnlichkeit hätte nichts, worüber er urteilen könnte — so wenig, wie ein Oberhaupt ohne Volk regieren kann. Vom Verstand unterscheidet Kant die Vernunft, die über alle Erfahrung hinaus nach dem Unbedingten fragt.
Hier kommt der Begriff vor
- Ästhetik — Das Geschmacksurteil
- Aufklärung — Die berühmte Definition
- Erkenntnis — Die kopernikanische Wende
- Frieden & Politik — Friede aus Eigeninteresse
- Kritik der reinen Vernunft — Aufbau & Kernthesen
- Kritik der Urteilskraft — Aufbau & Kernthesen
- Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? — Kernthesen
- FAQ
- Hoffnung — Die Garantie des ewigen Friedens
- Mensch — Warum die drei Fragen in die vierte münden
- Unterricht — 1 · Was ist Aufklärung?
- Wissen
Quelle: Wikipedia: Verstand