Urteils-Sortierer
Analytisch oder synthetisch? A priori oder a posteriori? Ordne Kants berühmte Beispiele ein.
Die Grundoperation des Denkens: die Verbindung von Vorstellungen, in der einem Subjekt ein Prädikat zu- oder abgesprochen wird.
Für Kant ist der Verstand geradezu das „Vermögen zu urteilen“: Denken heißt, Vorstellungen in Urteilen zu verbinden — „Alle Körper sind ausgedehnt“, „Dieser Stein ist warm“. Im Urteil, nicht im einzelnen Begriff, geschieht Erkenntnis.
Kants Urteilstafel ordnet alle möglichen Urteilsformen nach vier Gesichtspunkten und dient ihm als Leitfaden, um die zwölf Kategorien aufzufinden. Zugleich kreuzt er zwei Unterscheidungen: analytisch oder synthetisch, a priori oder a posteriori — daraus entsteht seine Leitfrage nach den synthetischen Urteilen a priori.
Quelle: Wikipedia: Urteil