Sinnlichkeit
Das rezeptive Erkenntnisvermögen: die Fähigkeit, von Gegenständen affiziert zu werden und Anschauungen zu empfangen — geformt durch Raum und Zeit.
Sinnlichkeit ist bei Kant die Rezeptivität: Nur durch sie werden uns Gegenstände überhaupt gegeben. Sie steht der Spontaneität des Verstandes gegenüber — empfangen und ordnen sind zwei verschiedene Leistungen, die erst zusammen Erkenntnis ergeben.
Die Sinneseindrücke selbst sind a posteriori; die Formen aber, in denen wir sie empfangen — Raum und Zeit —, liegen a priori bereit. Erst eingegliedert in diese Formen werden Empfindungen zur Anschauung und damit zur Quelle von Erkenntnis.
Hier kommt der Begriff vor
- Ästhetik — Wirkung: Von Schiller bis heute
- Erkenntnis — Raum, Zeit — und die zwölf Kategorien
- Kritik der reinen Vernunft — Aufbau & Kernthesen
- Kritik der Urteilskraft — Wirkung & Bedeutung heute
- Wissen
Quelle: Wikipedia: Sinnlichkeit