Immanuel KantLeben · Werk · Wirkung

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Sinnlichkeit

Das rezeptive Erkenntnisvermögen: die Fähigkeit, von Gegenständen affiziert zu werden und Anschauungen zu empfangen — geformt durch Raum und Zeit.

Sinnlichkeit ist bei Kant die Rezeptivität: Nur durch sie werden uns Gegenstände überhaupt gegeben. Sie steht der Spontaneität des Verstandes gegenüber — empfangen und ordnen sind zwei verschiedene Leistungen, die erst zusammen Erkenntnis ergeben.

Die Sinneseindrücke selbst sind a posteriori; die Formen aber, in denen wir sie empfangen — Raum und Zeit —, liegen a priori bereit. Erst eingegliedert in diese Formen werden Empfindungen zur Anschauung und damit zur Quelle von Erkenntnis.

Hier kommt der Begriff vor

Quelle: Wikipedia: Sinnlichkeit