Immanuel KantLeben · Werk · Wirkung

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Raum und Zeit

Für Kant keine Dinge und keine Eigenschaften der Dinge an sich, sondern die reinen Formen unserer sinnlichen Anschauung: Alles, was uns erscheint, erscheint in Raum und Zeit.

In der transzendentalen Ästhetik, dem ersten Teil der „Kritik der reinen Vernunft“, zeigt Kant: Raum und Zeit sind keine empirischen Begriffe, die wir aus der Erfahrung abziehen, sondern Vorstellungen a priori, die jede Erfahrung erst möglich machen. Alles, was uns erscheint, erscheint räumlich und zeitlich geordnet.

Daraus folgt ihre Doppelnatur: empirische Realität — innerhalb der Erfahrung gelten sie ausnahmslos — bei transzendentaler Idealität — den Dingen an sich kommen sie nicht zu. Auf dieser Grundlage erklärt Kant zugleich die Mathematik: Geometrie schöpft aus der reinen Anschauung des Raumes, Arithmetik aus der der Zeit.

Hier kommt der Begriff vor

Quelle: Wikipedia: Raum und Zeit