Das Schöne
Schön ist nach der „Kritik der Urteilskraft“, was ohne Interesse und ohne Begriff allgemein gefällt.
Kant bestimmt das Schöne in vier Momenten: Es gefällt ohne Interesse (wir wollen den Gegenstand nicht besitzen oder verzehren), es gefällt allgemein ohne Begriff (nicht durch Beweise, aber mit Anspruch auf jedermanns Zustimmung), es zeigt Zweckmäßigkeit ohne Zweck, und es gefällt notwendig.
Schönheit ist damit keine Eigenschaft der Dinge selbst, sondern gründet im Betrachter: im freien Spiel von Einbildungskraft und Verstand, das ein Gegenstand anregt. Genau deshalb kann das Geschmacksurteil subjektiv sein — und doch mehr als bloße Privatmeinung.
Hier kommt der Begriff vor
- Ästhetik
- Zeitstrahl
- Werke
- Kritik der Urteilskraft — Aufbau & Kernthesen
- Kant gegen Kant — Rasse: eine Gattung, aber eine Rangordnung
Quelle: Wikipedia: Das Schöne