Immanuel KantLeben · Werk · Wirkung

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Autonomie

Titelblatt der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785)
Bild: Immanuel Kant · Public domain · Wikimedia Commons

Selbstgesetzgebung des Willens: Frei ist, wer sich das moralische Gesetz selbst gibt — statt von Neigungen oder Autoritäten bestimmt zu werden.

Autonomie ist für Kant „der Grund der Würde der menschlichen und jeder vernünftigen Natur“. Ihr Gegenteil ist die Heteronomie: ein Wille, der sich von außen bestimmen lässt — durch Triebe, Nutzen, gesellschaftlichen Druck oder göttliche Befehle.

Der Gedanke prägt bis heute Ethik, Recht und Medizin (Patientenautonomie) und begründet Kants Menschheitsformel: Personen sind Zwecke an sich und dürfen nie bloß als Mittel gebraucht werden.

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Quelle: Wikipedia: Autonomie