Immanuel KantLeben · Werk · Wirkung

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Hypothetischer Imperativ

Ein Gebot unter Bedingung: „Wenn du X erreichen willst, tu Y.“ Es gilt nur, solange man den Zweck will — anders als der kategorische Imperativ.

Hypothetische Imperative sind Vorschriften der Mittel-Zweck-Rationalität: Sie sagen, was zu tun ist, um ein vorausgesetztes Ziel zu erreichen — vom Handwerksgriff bis zur Klugheitsregel. Wer den Zweck aufgibt, ist auch von der Vorschrift entbunden.

Genau darin liegt für Kant der Unterschied zur Moral: Moralische Forderungen gelten unbedingt, nicht bloß unter der Voraussetzung bestimmter Wünsche oder Ziele. Deshalb kann das oberste Prinzip der Ethik kein hypothetischer, sondern nur ein kategorischer Imperativ sein.

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Quelle: Wikipedia: Hypothetischer Imperativ