Lernkarten
Wiederhole den Begriff mit der Lernkartei — was du weißt, kommt seltener wieder.
Ein Gebot unter Bedingung: „Wenn du X erreichen willst, tu Y.“ Es gilt nur, solange man den Zweck will — anders als der kategorische Imperativ.
Hypothetische Imperative sind Vorschriften der Mittel-Zweck-Rationalität: Sie sagen, was zu tun ist, um ein vorausgesetztes Ziel zu erreichen — vom Handwerksgriff bis zur Klugheitsregel. Wer den Zweck aufgibt, ist auch von der Vorschrift entbunden.
Genau darin liegt für Kant der Unterschied zur Moral: Moralische Forderungen gelten unbedingt, nicht bloß unter der Voraussetzung bestimmter Wünsche oder Ziele. Deshalb kann das oberste Prinzip der Ethik kein hypothetischer, sondern nur ein kategorischer Imperativ sein.